FIRESTONE ROADHAWK

Erste Pluspunkte gesammelt

Veröffentlicht am 23.04.2020 von Tom aus Gelsenkirchen/Deutschland

Ein Test rund um den neuen Ganzjahresreifen Firestone Multiseason GEN 02? Ich musste einen Moment nachdenken. Denn bisher wechselte ich an meinem Alltagsauto zweimal im Jahr die Reifen. Von Ostern bis Oktober fuhr ich Sommerreifen. In der Zeit dazwischen rollte mein Seat Leon ST FR 1.4 ACT auf Winterreifen. Der Reifenwechsel war bisher also ein festes Ritual.

Als Moderator von Oldtimer- und Motorsport-Veranstaltungen bin ich das ganze Jahr über viel mit dem Auto unterwegs. Vom Frühjahr bis zum Herbst besuche ich Veranstaltungen. Im Winter gibt es dann immer wieder Siegerehrungen und Jahresfeiern, die es zu moderieren gilt. Regelmäßiges Ziel ist die Eifel, wo der Nürburgring liegt. Dort erlebte ich übrigens auch im Mai schon Schnee. Weshalb das mit den Sommerreifen immer so eine Sache war.

Deshalb teste ich den Firestone Multiseason GEN 02 gern im Alltag. Denn für diesen Ganzjahresreifen sprach, dass er dank seiner zertifizierten Schneeflocken-Kennzeichnung mit 3PMSF-Symbol von den Ordnungshütern auch bei einem plötzlichen Wintereinbruch als richtige Besohlung akzeptiert wird. Somit fühlte ich mich besser gerüstet als in der Vergangenheit.

Ende März wechselte ich diesmal also auf einen Ganzjahresreifen.

Wobei das mit dem Autofahren zurzeit ja so eine Sache ist. Denn normalerweise hätte ich in diesen Tagen den Hockenheimring besucht. Doch im Moment nutze ich das Auto nur auf dem Weg zum Einkaufen oder ins Büro. Immerhin muss ich auf dem Weg zur Arbeit einmal das Ruhrgebiet kreuzen. So kamen in den in fünf Wochen, die das Auto auf den neuen Reifen rollt, bisher nur mehr als 500 Kilometer zusammen.

Dafür war das Wetter erstaunlich wechselhaft. Denn auf Temperaturen von 15 Grad folgte ein Kälteeinbruch, um dann wieder in Richtung der 20 Grad Marke hochzuschnellen. Insofern sind die fünf Wochen zwar nur der Anfang, ermöglichen bereits jetzt einen umfassenden Eindruck. Mein SEAT LEON rollt auf Reifen im Format 205/55 R16 94V. Diese Größe ist auf vielen vergleichbaren Fahrzeugen inzwischen anzutreffen. Das macht die Erfahrungen zudem übertragbar.

Der Firestone Multiseason GEN 02 ist spurstabil und gut beherrschbar!

Die ersten Kilometer nach dem Reifenwechsel legte ich auf der Autobahn zurück. Es war trocken und für die Jahreszeit erstaunlich warm. Ich öffnete das Fenster, um den Reifengeräuschen zu lauschen. Im Vergleich zu den vorher aufgezogenen Winterreifen hatte ich den Eindruck, dass der Firestone Multiseason GEN 02 etwas leiser ist. Wer allerdings noch mehr Laufruhe wünscht, der muss zu einem Sommerreifen greifen.

Ich schloss das Fenster, erhöhte die Geschwindigkeit und setze zum Überholen an. Der Leon folgte den Lenkbefehlen wie gewünscht. Das kann den echten Test im Slalom-Parcours zwar nicht ersetzen, gab mir aber ein durchaus beruhigendes Gefühl. Auch in einer sportlich angefahrenen Abfahrt blieb der Wagen gut beherrschbar. Auch wenn ein Ganzjahresreifen natürlich kein Sommerreifen ist. Den positiven Ersteindruck bestätigte der Firestone Multiseason GEN 02 auch an den folgenden kalten Tagen.

Denn bei dem – zugegeben wenigen – Schnee auf der Straße stellte ich keinen nennenswerten Unterschied zu den zuvor genutzten Winterreifen fest. Auch bei Nässe, die an den folgenden Regentagen die Straßen bedeckte, schlug sich der Reifen gut. Wobei der Firestone erste echte Pluspunkte sammeln konnte. Denn mit den Sommerreifen hatte mein Auto von Anfang an teilweise Probleme, seine Kraft auf die Straße zu bringen. Mit Firestone Reifen ist dies ein Problem der Vergangenheit.